Berliner Bezirke
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Tempelhof-Schöneberg

Allgemeine Information

Tempelhof-Schöneberg ist am 1. Januar 2001 durch die Fusion der Bezirke Tempelhof und Schöneberg entstanden. Der Bezirk hat heute rund 321.000 Einwohner auf einer Fläche von 53,00 km². Er gliedert sich in die Ortsteile Schöneberg, Friedenau, Tempelhof, Mariendorf und Lichtenrade. Der Bezirksbürgermeisterin heißt Angelika Schöttler, ihre Stellvertreterin ist Jutta Kaddatz .

Sehenswürdigkeiten

Bayerisches Viertel

Das Bayrische Viertel entstand zwischen 1900 -1914 und zählt zu den bevorzugten Wohnlagen Berlins. Zahlreiche Straßen sind nach bayerischen Städten benannt. Die Gebäude bekamen verzierte Türmchen, gestufte Giebel und Sprossenfenster.

Zur Gründungszeit zogen vor allem Menschen folgender Berufsgruppen zu: Ärzte, Rechtsanwälte, gehobene und höhere Beamte, Künstler und Intellektuelle. Davon profitierte die frühere kreisfreie Stadt Schöneberg durch deutlich steigende Steuerabgaben seitens der gut verdienenden Bürger.

Wenn du mehr über das Bayerische Viertel und seine Geschichte erfahren möchtest, lese doch auf folgender Internetseite nach:

www.jugendmuseum.de/geschichte-vor-ort.html

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Luftbrückendenkmal

Das Luftbrückendenkmal – von uns Berlinern als »Hungerharke« oder »Hungerkralle« bezeichnet – steht am U-Bahnhof »Platz der Luftbrücke«. Das Denkmal erinnert an die Berliner Luftbrücke mit ihren Opfern.

Berliner Luftbrücke (1948 bis 1949)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren Nahrungsmittel in Berlin ohnehin schon sehr knapp, als die Situation dadurch dramatisch zuspitzte, dass das Sowjetische Militär Straßen und Schienenwege sperrte. In dieser Zeit stellten die Amerikaner und Briten die Versorgung Berlins auf dem Luftweg sicher.

Transportflugzeuge schafften alles in den eingeschlossenen Westen Berlins, das seine Bewohner zum Leben benötigten, insgesamt zwischen 750 bis 2000 Tonnen Lebensmittel pro Tag, zuzüglich Kohle zum Heizen.

Ein besonderer Anblick für die Kinder in dieser Zeit waren die Flugzeuge vom Typ B52 – von den Berlinern »Rosinenbomber« genannt –, die beim Anflug auf den Flughafen Tempelhof kleine Fallschirme mit Süßigkeiten abwarfen.

Wenn du mehr über die Luftbrücke und ihre Geschichte erfahren möchtest, lies doch einmal auf folgender Internetseite nach:

www.hanisauland.de/lexikon/b/berliner-blockade-luftbruecke.html

Auch hier lohnt sich ein Besuch:

• Ullsteinhaus | Mariendorfer Damm 1-3, 12099 Berlin
• Flughafen Berlin-Tempelhof | Platz der Luftbrücke | 12101 Berlin

Städtepartnerschaften: (Auszug)

London (England)
Charleston (USA)
Koszalin (Polen)