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Grundschule Tagewerben - Reichardtswerben
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Schulprogramm - Schulprofil - Schulleitbild

Grundschule Tagewerben-Reichardtswerben

          Schulprogramm

          Schulprofil

          Schulleitbild

Seit 1991 gibt es in Tagewerben und Reichardtswerben eine eigenständige Grundschule. Sie ist ca. 3 km von Weißenfels (in nördlicher Richtung) entfernt und befindet sich in ruhiger Lage, mitten im Grünen.
Der Hort und zukünftig auch der Kindergarten sind im Gebäude separat untergebracht. Dadurch sind beste Voraussetzungen für eine effektive Zusammenarbeit und Betreuung aller Kinder gegeben.
Die Schule verfügt über vier gut ausgestattete und geräumige Klassenzimmer, einen Fachraum für den Gestaltenunterricht, eine Schulbibliothek, den Speiseraum und zukünftig auch über Notebooks und ein W-LAN-Netz. Turnhalle und Schulgarten befinden sich auf dem Schulgelände. Ein Sportplatz ist nur wenige Meter entfernt und zügig zu erreichen.
Am Nachmittag stehen für die Schülerinnen und Schüler Angebote unserer außerschulischen Partner zur Verfügung:
  - Musikschulen (aktuell Keyboard und Gitarre),
  - ansässige Sportvereine (Handball, Volleyball)
Beides findet auf dem Schulgelände statt.
Unsere Schule in Zahlen:

  •   4 Klassen mit jeweils ca. 20 Schülerinnen und Schülern
  •   5 Stammlehrkräfte, eine pädagogische Mitarbeiterin, einmal wöchentlich eine Förderschullehrerin

Die Grundschule soll ein Ort des Lernens und Wohlfühlens sein. Wir wollen Bedingungen schaffen, um Stärken der Schülerinnen und Schüler aufzubauen und Schwächen wirkungsvoll zu kompensieren.

Im Mittelpunkt des Lernens stehen neben der grundlegenden Bildungs- und Erziehungsarbeit folgende Schwerpunkte:

                     Schwerpunkt 1:

MITEINANDER SPRECHEN UND VONEINANDER LERNEN

                    Leitgedanke:

Kooperatives Lernen, soziales Lernen und aktives Lernen bilden eine Einheit

Im täglichen Miteinander bekommen Schülerinnen und Schüler Gelegenheiten, sich zu entfalten und damit auch neue Möglichkeiten des Lernens miteinander zu erproben. Dies vollzieht sich im Prozess aktiver Auseinandersetzung mit Inhalten. In vielfältigen Anforderungssituationen gemeinsamen Lernens sollen die Schülerinnen und Schüler aktiv die eigene Lernfähigkeit entwickeln, Lernfreude und Leistungsbereitschaft herausbilden und verstärken.
Ziel und gleichzeitig Voraussetzung für effektive Bildung ist die Erziehung zu partnerschaftlichem Verhalten. Kooperative Lernprozesse werden initiiert und somit auch unverzichtbare Werte des Zusammenlebens erfahrbar gemacht. Rücksichtnahme, Verantwortungsbereitschaft, Solidarität, Toleranz, Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit wollen wir fördern.
Kommunikation, Kooperation und Sozialverhalten sind hierbei die wichtigsten Schlüsselbegriffe. Die Schülerinnen und Schüler werden altersgemäß von Anfang an auf ein Leben in einer Gesellschaft vorbereitet, die stark durch diese Begriffe gekennzeichnet ist.

Weitere Ziele sind:

  •   das Erfahren von Unterrichts- und Lernstrategien zum Erwerb von fachlichen, persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen
  •   ein gut organisierter Rahmen für ein systematisches Zusammenspiel zwischen Phasen der Einzelarbeit, Partnerarbeit und der Arbeit im Team
  •   die Effizienz inhaltlichen Lernens zu verbessern
  •   methodisches Bewusstsein vermitteln
  •   transferfähige Lernstrategien aufbauen
  •   Beziehungen innerhalb der Lerngruppe verbessern, die Motivation der Schülerinnen und Schüler erhöhen, das Selbstwertgefühl der Kinder stärken, die soziale Unterstützung des Einzelnen erhöhen
  •   kommunikative Fähigkeiten erweitern
  •   humane und demokratische Umgangsformen in der Schule verbessern

Maßnahmen:

  •   sinnvoller Einsatz kooperativer Lernmethoden

     o Alle Lehrkräfte konnten im Rahmen einer schulinternen Fortbildung  eine ausführliche Sammlung erarbeiten, die in Zeitabständen evaluiert und optimiert wird.

  •   Im Rahmen des schulspezifischen Unterrichts erhalten die Kinder des 1. und 3. Schuljahrgangs einmal pro Woche zusätzlich die Möglichkeit das Kommunizieren, Argumentieren und Präsentieren, in vielfältigen Situationen zu erproben, Handlungssicherheit zu gewinnen und so ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
  •   Anerkennungs-/ Verstärkersysteme auf Klassenebene

      o klare Regeln des Zusammenlebens und Unterrichts

  •   Projekt: „Tag der Sprache“
  •   Projekt: „Opferschutz“

                     Schwerpunkt 2:

SCHLÜSSELKOMPETENZ LESEN

                     Leitgedanke:


Lesen öffnet Grenzen im Leben und beim Lernen

Lesen wird zu Recht gemeinhin als Basiskompetenz in einem lebenslangen Lernprozess verstanden. Es besitzt eine soziale Dimension, nämlich die Möglichkeit der aktiven Teilhabe an unterschiedlichsten Lebensbereichen unserer Gesellschaft. Lesen bleibt aber auch essentiell bei der Bewältigung einer erfolgreichen Schullaufbahn. In fast allen Unterrichtsfächern der Grundschulen und weiterführenden Schulen ist Lesen ein unausweichlicher Schritt zum Lernerfolg.
Kompetente Leserinnen und Leser lesen z. B. einen Abschnitt noch einmal, wenn sie ihn nicht verstanden haben und erlangen die Fähigkeit darüber nachzudenken, woran das Nichtverstehen eines Satzes liegen könnte. Weiterhin nutzen sie Strategien, mit denen man solchem Nichtverstehen abhelfen kann. Kerngedanken sind also: Bewusstheit, Überwachung und Steuerung.
Die Schülerinnen und Schüler wählen bestenfalls zweckgerichtete Handlungen zum Erreichen eines bestimmten Leseziels aus und wenden diese an.

Weitere Ziele sind:

  •   Arbeit eines Buchautors kennen lernen
  •   Einsatz vielfältiger Lesestrategien und Arbeitstechniken
  •   Lesemotivation erhöhen

Maßnahmen:

  •   Leseprojektwoche (Buchautor, Ganzschrift, Stadtbibliothek)
  •   Projekt: „Tag der Sprache“
  •   Wettbewerb: „Lesefuchs“
  •   Kooperation mit der Stadtbibliothek Weißenfels
  •   Buchpräsentationen ab Klasse 2
  •   Nutzung der Schulbibliothek
  •   Nutzung der Angebote  „Stiftung Lesen“
  •   Teilnahme an der Aktion „Welttag des Buches“
  •   Im Rahmen des schulspezifischen Unterrichts erhalten die Kinder des 2. und 4. Schuljahrgangs einmal pro Woche zusätzlich die Möglichkeit das Lesen als Schlüssel zur Lebenswelt zu erfahren, es in unterschiedlichsten Situationen zu üben und mehr Sicherheit zu gewinnen.

Die folgenden Ergänzungen sollen unser pädagogisches Handeln abrunden

  •   Unsere Schulanfänger werden entsprechend ihrer Stärken und Schwächen einmal pro Woche zusätzlich gefordert bzw. gefördert.
  •   Kinder des 2. Schuljahrgangs besuchen den Begegnungsunterricht Englisch, um den regulären Einstieg in das Fremdsprachenlernen im 3. Schuljahrgang bestmöglich vorzubereiten.
  •   Alle Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 3 und 4 können entsprechend ihrer Interessen einen Wahlkurs belegen (ca. 3 zur Auswahl).
  •   Notebooks (und die entsprechende Software) sollen zukünftig (bei entsprechender Ausstattung) je nach Bedarf sinnvoll in den Unterrichtsprozess integriert werden.

Weitere Höhepunkte/Termine im Schuljahr

  •   Wandertage in den Klassen 1 bis 3, Klassenfahrt der 4. Klasse
  •   Info-Nachmittag für Eltern der zukünftigen Schulanfänger
  •   Besuch des Leipziger Schauspielhauses
  •   Gedichte und musikalisches Programm zum Wichtelmarkt in Tagewerben
  •   Weihnachtssingen in der Kirche (Reichardtswerben)
  •   Weihnachtsfeier und Projekte in den Klassen
  •   Teilnahme an der Aktion „Kindersprint“
  •   Schulsportfest
  •   Teilnahme am schulübergreifenden Grundschulsportfest in Weißenfels
  •   Besuch der Indoor-Bewegungsanlage „Arche Noah“ in Halle (Saale)
  •   Teilnahme an der Mathematikolympiade
  •   Altpapiersammlung

Hinweis:
Es können nur bei entsprechender Unterrichtsversorgung/Personalstruktur alle Maßnahmen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Eine Garantie auf die Durchführung aller Maßnahmen kann somit nicht bestehen.