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Schülerzeitung Wittenberg
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Ein Meer

Hallo liebe Leser,
wir möchten euch heute etwas überraschendes über die Geschichte von Refrath erzählen. Wenn wir behaupten würden, in Refrath könnte man schwimmen gehen, dann wäre das heute  nicht einmal gelogen. Heute könnte man als Ente im Kahnweiher schwimmen gehen, aber vor über 300 000 Jahren hätte man sogar im salzigen Meer schwimmen gehen können.

Wie man das herausgefunden hat? Ganz einfach. Im Kahnweiher hat man vor mehr als 300 Jahren noch Kalkstein abgebaut. Dabei entdeckten Arbeiter Fossilien von Seellilien. Diese wachsen nur in Meerwasser.
So einfach ist das.

Versteinerte Funde am Kahnweiher

Am Freitag dem 26. 2. 2016 sind wir mit unserer Klasse unter der Führung von Herrn Dr. Rupppert vom Refrather Heimatverein durch das alte Refrath gegangen.

Unsere erste Station war der Kahnweiher. Herr Dr. Ruppert hat uns erklärt, dass das Gebiet des heutigen Kahnweihers vor 300 000 von einem Meer überspült gewesen ist. Dort wuchsen ganz viele Pflanzen und auch Meerestiere, die nach und nach versteinert worden sind.

Das war unser Glück, denn wir konnten am Freitag noch Teile von Seelilien als Versteinerungen im Erdreich finden.

DIE FOSILIEN

Der Kahnweiher war früher eine Steinbreche, wo früher Kalk ab gebaut wurde. Dort hat unsere KLASSE 3A viele Fossilien gefunden, als wir an der exklusiven Führung vom Refrather Heimatverein teilgenommen haben. Dr.Ruppert hat uns erklärt, dass ein Fossil immer aus Kalk besteht und dass man Fossile von Seelilien nur an einer Stelle findet, an der früher mal Meer gewesen ist.