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Waldbote 2014/2015
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Schöne Ferien

Passend zum Ferienbeginn hier meine kleine Feriengeschichte:

Schöne Ferien

Es war eine lange Fahrt in den Urlaub . Fast 12 Stunden waren wir jetzt schon unterwegs. Endlich waren wir da. Oma und Opa warteten bereits auf uns in der Küche. Es war spät, aber ich wollte noch nicht ins Bett. Also blieb ich erst wach. Irgendwann musste ich aber wirklich ins Bett.
Nach dem Zähneputzen und Schlafanzug anziehen habe ich mich dann unter die Decke gekuschelt. Mama und ich haben noch ein paar Seiten aus meinem Lieblingsbuch gelesen.

Am nächsten Morgen stand ich ungefähr um 8 Uhr auf. Ich bin aus meinem Zimmer raus, durch das obere Wohnzimmer hindurch bis zum Ende des Flures, dann die dicke Seitentreppe hinunter, durch den zweiten Flur hindurch und weiter am Badezimmer vorbei durch den Eingang in die große Küche hinein.
Oma und Opa waren schon wach. Wie üblich war der Fernseher schon an. Ich ging ganz schnell ins Wohnzimmer, das mit dem Esszimmer verbunden war und raus auf die Terrasse.

Es war noch frisch und ab und zu wehte eine kleine Brise. Der kalte gepflasterte Stein tat an den Füßen weh. Ich bin durch die Wiese gerannt. Sie war noch nass, es tropfte der Tau von den langen grünen Grashalmen hinunter. Daran konnte man noch sehen, dass es geregnet hatte. Unten am Teich plätscherte der Wasserfall. Ich lief zurück ins Haus. Ich setzte mich zu Oma und Opa. Oma hat mich dann gefragt, ob ich reiten möchte. Ich habe natürlich „ja“ gesagt.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Bauernhof. Wir sind den langen Wiesenweg entlang an dem großen Schuppen Richtung Eingangstor gegangen, wo sich die Büsche aneinander reihten. Links und rechts waren Blumenbeete.

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Wir gingen durch den großen Bogen hindurch ins Haus zur Anmeldung. Oma war schon drinnen, da lief mir eine Katze über den Weg. Sie war mager und groß, daran erinnere ich mich. Doch dann kam Oma und wir mussten wieder fahren.

Bei Oma zu Hause gab es Mittagessen. Als wir fertig waren, fuhren wir zur Therme. Dort waren wir im Wellness-Becken und sind ein/zweimal gerutscht. Sogar im Wildbach waren wir. Man konnte der Strömung nicht standhalten. Wir hatten leider nur eine Dreistundenkarte.

Es war schon spät, als wir nach Hause kamen. Wir haben gegessen, uns fertig gemacht und sind ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen musste ich früh aufstehen. Meine Oma hat mir Frühstück gemacht. Dann fuhren wir zum Bauernhof. Wir waren kurz bei der Anmeldung, wo sie uns zum Reiten eintrugen. Danach gingen wir zu den Stallungen.

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Schon bald kam meine Reitlehrerin. Sie führte uns zu einem weißen Pferd mit schwarzen Punkten. Es hieß Fantom, aber alle nannten es nur Fanta. Auf diesem Pferd sollte ich reiten. Ich führte Fanta zum Satteln aus dem Stall.

Als ich ihn fertig gezäumt und gesattelt hatte, führte ich ihn in die Reithalle. Zuerst half mir meine Reitlehrerin aufzusteigen. Als ich oben saß, ritt ich erst im Schritt, danach im Trab.

Wir machten Übungen. Die erste Übung war leicht Traben, die zweite Übung war Apfel pflücken und bei der dritten Übung musste ich mit der rechten Hand an das linke Bein fassen. Danach wagte ich es sogar, im Galopp zu reiten, doch ich musste mich noch am Sattel festhalten.

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Ich fand den Urlaub echt schön, als wir nach Hause fuhren, war ich zufrieden.

Charlotte, Julia 4c

Juni 2015

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