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Steinreich!
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Feuersteinentfachung -andere Namen

Der  Feuerstein  wird  auch Flint genannt. Der Name erklärt sich daraus, dass man mit Feuersteinen tatsächlich ein Feuer  entfachen kann. Wenn Feuersteine und Metalle im richtigen Winkel gegeneinander geschlagen werden, können Funken entstehen. Treffen diese auf leicht brennbare Materialien, wie etwa Stroh, entsteht Feuer.

Vorkommen

Feuersteine findet man an vielen Stellen auf der Erde. An der deutschen Ostseeküste sind sie die häufigsten Strandgerölle . Auf der Insel Rügen oder auf  der Insel Mön findet  man  sie am häufstigen bei den Steilufern.


Foto: Feuersteine an der Steilküste von Rügen

Eigenschaften

Feuersteine sind ein sehr hartes Gestein. Sie sind härter als Stahl und Glas. Mit  einem Feuerstein kann man jede Messerklinge und jede Glasscheibe ritzen. Beim Zerschlagen sollte man sich mit Brille und Handschuhen schützen, da die Splitter scharf sind und umherfliegen.

 

Feuerstein- Aussehen

Feuersteine haben unterschiedliche Formen und Größe. Die Farbe von Feuersteinen kann grau, braun, schwarz, grünlich oder rot sein.
An der deutschen Ostseeküste sind sie meist grau bzw. schwarz. Typisch ist die weiße Rinde und an der Abbruchkante der dunkelgraue bis schwarze Schreibekreidefeuerstein.

Entstehung

Der Feuerstein ist vor vielen Millionen Jahren im Meer entstanden. Er besteht aus dem Mineral Quarz.
An der Ostseeküste ist der Feuerstein in der Schreibkreide eingelagert. Die Schreibkreide ist vor rund 67 Millionen Jahre entstanden und besteht aus Kalkgestein und Feuersteinen. Am besten sieht man das auf der Insel Rügen bei den Kreidefelsen. 

Verwendung von Feuerstein

Feuerstein wurde bereits in der Steinzeit benutzt, um Waffen und  Werkzeuge zu bauen, wie z.B.Schaber, Dolche, Klingen, Pfeil- und Speerspitzen. Heute dient der Feuerstein als Polier- und Schleifmittel.

Bildquelle: Geologisches Institut Greifswald