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Die Vögel Mecklenburg Vorpommerns

In Mecklenburg Vorpommern lebt eine Vielzahl verschiedener Vogelarten. Laut dem Landesamt für Umwelt gab es 2013 219 heimische Vogelarten in unserem Bundesland. Darunter ist eine Vielzahl bekannter Vögel, wie z.B. Amsel, Blaumeise, Buntspecht, Elster, Rotkehlchen, Habicht, Rotmilan, Turmfalke, Seeadler und der Uhu. Doch auch viele unbekannte und sogar vom Aussterben bedrohte Vögel sind bei uns heimisch. Dazu zählen unter anderem der Alpenstrandläufer, die Bekassine, der Bruchwasserläufer, das kleine Sumpfhuhn, die Moorente, der Schreiadler, die Sumpfeule, die Trauerseeschwalbe, die Uferschnepfe, die Zwergdommel und die Zwergseeschwalbe. Damit gehört unser Bundesland zu einem der artenreichsten Lebensräume für Vögel in ganz Deutschland.

Quelle: http://www.lung.mv-regierung.de/dateien/artenschutz_tabelle_voegel.pdf

Die Vögel an der Küste Mecklenburg Vorpommerns.

Küstenvögel, auch Wasser- oder Watvögel genannt, sind eine Gruppe von verschiedenen Vogelfamilien, die sich den gleichen Lebensraum teilen. Zu diesen Familien gehören: Seetaucher, Lappentaucher, Kormorane, Entenvögel, Rallen, Austernfischer, Stelzenläufer, Regenpfeifer, Schnepfen, Möwen und Seeschwalben.
Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft leben über 80 verschiedene Küstenvögel.

In der Familie der Seetaucher kommt bei uns unter anderem der Prachttaucher vor. Er ist ein Durchzügler und seltener Wintergast bei uns.

Der Haubentaucher ist der größte Vertreter der Lappentaucher. Er brütet auf Schwimmnestern in Ufernähe und taucht auf der Jagd nach Fischen bis zu 1 Minute.

Der Ende des 20. Jahrunderts vom Aussterben bedrohte Kormoran ist nun wieder bei uns heimisch geworden. Der schwarze Vogel mit seinem dünnen Hakenschnabel jagt tauchend Fische und wurde deshalb vom Menschen verfolgt.

Die Gruppe der Entenvögel stellt in unseren Gewässern die meisten Vertreter. Der Singschwan ist bei uns noch nur Wintergast und ähnelt in seinem Äußeren stark dem bei uns mehr vertretenen Höckerschwan. Jedoch trägt er einen höckerlosen Schnabel, der am Ansatz gelb ist und eine schwarze Spitze aufweist. Sein klangvolles Rufen verleiht ihm seinen Namen.
Die Stockente ist die häufigste Entenart im Binnenland. Das Männchen mit seinem Prachtkleid (Kopf grün schillernd, weißer Halsring, gelber Schnabel) und das unauffällig braun-schwarze Weibchen sind wohl jedem Kind bekannt.

Zur Familie der Rallen gehört das Blässhuhn.

Der Austernfischer ist ein unersättlicher Muschelfresser. Er legt seine Eier in eine offene, mit Muscheln ausgekleidete Nestmulde.

Der Säbelschnäbler ist ein  bekannter Vertreter der Stelzenläufer. Sein langer, dünner, schwarzer, spitz zulaufend aufwärts gebogener Schnabel kennzeichnet ihn. Leider ist er als gefährdet eingestuft.

Zu den Regenpfeifern zählt der Sandregenpfeifer. Er brütet in Strandnähe und sucht den Spülsaum mit seinem kurzen Schnabel nach Nahrung ab.

In der Familie der Schnepfen kommt bei uns unter anderem der Alpenstrandläufer und die Uferschnepfe vor.
Die farbenprächtige Uferschnepfe lebt auf schlickigen Überflutungswiesen, vor allem auf der Insel Kirr. Ihr Bestand nimmt leider stetig ab, sie ist vom Aussterben bedroht.

Die Möwen sind die bekanntesten Küstenvögel. Vertreter wie die Lachmöwe und die Silbermöwe findet man an jedem Strand Mecklenburg Vorpommerns.

Die kleinste im Nationalpark vorkommende Seeschwalbe ist die Zwergseeschwalbe.

Quelle: http://www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de/vbl/publikatio...

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