30 Jahre trägt die Schule den Namen "Albert Schweitzer"
 
 
So entwickelte sich unsere Schule
 
Von der Hilfsschule zur Allgemeinen Förderschule
Es dauerte bis zum späten Kaiserreich, ehe man sich in Preußen und damit auch in Guben den lernschwachen Kindern zu wandte. Erst 1908 erfolgte ab 1. April die Unterbringung einer „Hilfsschule“ in der „Alten Schule“, dem ehemaligen Gymnasium in der Schulstraße.
40 Kinder fanden dort eine Möglichkeit, lesen und schreiben, zu erlernen.. 1919 gab es bereits sechs Klassen, in denen 116 Mädchen und Jungen von
sechs Lehrkräften unterrichtet wurden.
In der DDR gab es achtklassige Hilfsschulen. Die „Sonderschulen“ hatten zwei Abteilungen, je nach Intelligenz der Kinder: Abteilung I für Schüler, die erfolglos ein oder zwei Jahre Oberschule hinter sich gebracht hatten, Abteilung II für Schüler, bei denen schon frühzeitig „Hilfsschulbedürftigkeit“ festgestellt wurde.
Die Gubener Hilfsschule bestand aus dem Vorschulteil, der Hilfsschule, dem Hort und dem Berufsschulteil. Eine spätere Eingliederung der Schulabgänger erfolgte in einer zentralen „Berufs-Hilfsschule“, in der die Mädchen und Jungen einen Teilabschluss erreichen konnten. 1972 bekam die Hilfsschule den Namen »Albert Schweitzer“ verliehen. 1982 gab es neun Klassen mit etwa 110 Schülern, 1988 elf Klassen und 130 Schüler.
Nach 1990 profilierte sich diese Einrichtung mit Hilfe von Parteien, dem Schulamt und den Eltern zur „Allgemeinen Förderschule“. 1992 zogen 170 Kinder mit ihren 26 Lehrern in das rekonstruierte Gebäude der ehemaligen Kinderkombination Ahornstraße. Im Schuljahr 2000/2001 waren es 53 Schülerinnen und 86 Schüler, die von 20 Lehrern in den Klassen 1 bis 10 nach einem gesonderten Lehrplan (ohne Fremdsprachen) unterrichtet wurden. Die Schulzeit beträgt zehn Jahre.
kdvo
 
Neue und helle Klassenräume seit 1992