Berlins größtes Wildgehege
 
 
Wer über 30 ist, wird erschossen!
 
Das Wildgehege im Spandauer Forst ist mit 13 Hektar das größte Tiergehege in Berlin. Hier leben 30 Tiere: Rot- und Damhirsche, Wildschweine, Mufflons und Rehe. In den Gehegen wachsen Bäume und überall stehen Futterkrippen. Für die Wildschweine gibt es vier Holzhütten. Die Tiere benutzen sie, wenn es ihnen zu kalt wird, wenn sie sich zurückziehen wollen oder als Wurfkessel für ihre Frischlinge. Dirk Küster, Revierförster der Försterei Spandau, erklärt: "Die einjährigen Wildschweine nennt man Überläufer."

Jeden Tag macht der Förster einen Rundgang durch sein Revier. Er füttert die Tiere und schaut, wie es ihnen geht. Ist ein Tier einmal verletzt, wird der Tierarzt geholt. Hat es eine sehr schlimme Verletzung, muss der Förster es erschießen.
Dirk Küster berichtet:" Weil wir hier nicht mehr als 30 Tiere unterbringen können, geben wir Nachwuchs oft an andere Gehege ab. Doch manchmal müssen wir überzählige Tiere erschießen. Wenn unser Überläufer zwei Jahre alt ist, lassen wir ihn wahrscheinlich frei."

Ganz erstaunt sind wir, als der Förster erzählt: "Wenn Wildschweine erst einmal anfangen zu rennen, sind sie schneller als manches Rennpferd."

Sophia, Marie, Julia (Kl. 5a)