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Die Knuffis
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Kurzbeschreibung |
Gemeinsames Schreiben einer umfangreichen Fantasiegeschichte
mithilfe von Hypertext-Arbeitsblättern für die anschließende
Veröffentlichung im Internet. |
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Fächer /
Lernfelder |
Deutsch |
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Lerngruppe
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4. Klasse
Sprachheilschule
Klassenunterricht (12 SchülerInnen) |
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Autor |
Martina Wilkens, Wilkens@lo-net.de
Sprachheilschule Wilhelmsburg, Kurdamm 8, 21107 Hamburg |
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Zeitrahmen |
ca. 8 Doppelstunden |
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Lernziele |
Fachspezifisch:
Erweiterung der Fähigkeiten im Bereich „Schriftliche
Darstellung“.
Medienpädagogisch:
Entwickeln und Gestalten von eigenen Texten für die Präsentation
im Internet. |
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Anforderungen
und Voraussetzungen |
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Qualifikationen (Lehrende):
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PC-Grundlagenkenntnisse,
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Fundierte Kenntnisse im Umgang mit „MS Word“.
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Vorkenntnisse (Lernende):
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Grundkenntnisse im Umgang mit „MS Word“,
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Grundkenntnisse im Umgang mit dem Scanner.
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Hardware /
Software / Räume:
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Mehrere
Computer mit „MS Word“ (mind.
„MS Word 97“),
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Clipart,
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Scanner,
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Internetzugang.
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Ziele
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Die Schüler sollen ihre Fähigkeiten im
Bereich „Schriftliche Darstellung“ erweitern, indem sie auf die
Ausgestaltung der Personen, die Verwendung abwechselungsreicher
Satzanfänge und den Bezug zu den Geschichten der Mitschüler achten.
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Die Schüler sollen beim Schreiben ihrer
Texte berücksichtigen, dass die „Knuffi-Geschichten“ im Internet
veröffentlicht werden sollen.
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Vorbereitung:
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Vor Beginn des Projektes wurden eine
Startseite und 39 Arbeitsblätter, die am PC bearbeitet werden können
erstellt. Die Seiten sind durch Hyperlinks miteinander verbunden,
d.h. die Schüler können sich wie im Internet durch die Seiten
„klicken“. Die Arbeitsblätter beinhalten im oberen Bereich der Seite
jeweils die Aufgabenstellung, Satzanfänge, ergänzende Hinweise und
ein passendes Bild. Dieser Bereich ist als „geschütztes Dokument“
definiert und kann von den Schülern nicht verändert werden. Unter
diesem Bereich haben die Schüler die Möglichkeit, Text in
unbegrenzter Länge einzugeben.
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Durchführung:
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Mithilfe von farbigen Ausdrucken auf
DIN A6 Karten wurden die Knuffis eingeführt. An der Magnettafel
wurden die Verwandtschafts- und Freundschaftsbeziehungen erarbeitet.
Diese Übersicht blieb während des ganzen Projektes präsent und wurde
stetig verändert bzw. erweitert.
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Die Schüler konnten dann wählen, zu
welchem Knuffi sie eine Personenbeschreibung erstellen wollten.
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Es war den Schülern während des
gesamten Projektes freigestellt, ob sie in Einzel- oder
Partnerarbeit schreiben wollten, ob sie die Texte zuerst
handschriftlich verfassen und anschließend in den PC eingeben
wollten oder ob sie gleich am PC schreiben wollten. Nach Beendigung
einer Schreibaufgabe überprüften die Schüler jeweils mithilfe der
Rechtschreibprüfung ihren Text. Im Anschluss daran erfolgte eine
gemeinsame „Korrekturlesung“ mit der Lehrkraft. Dann konnte eine
neue Aufgabe gewählt werden, wie z.B. mithilfe der Vorgaben eine
Geschichte über einen speziellen Knuffi zu schreiben, einen neuen
Knuffi zu zeichnen und zu scannen, gemeinsam eine Landkarte des
Knuffi-Landes zu erarbeiten oder unter Berücksichtigung von Vorgaben
eine Knuffi-Abenteuergeschichte zu schreiben.
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Nach Fertigstellung aller Geschichten
wurde gemeinsam ein Layout für die Druckversion des „Knuffi-Buches“
erarbeitet und das Grundlayout für die „Knuffi-Homepage“ festgelegt.
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Organisatorisches
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Der Unterricht erfolgte in
wöchentlichen Doppelstunden im Klassenraum bzw. an den sieben
Computern im Gruppenraum.
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Die Lehrkraft kopierte zu den
folgenden Unterrichtsstunden aktuelle Fassungen auf alle Computer,
damit an jedem PC auch die Texte der Mitschüler eingesehen werden
konnten.
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Nach den Vorgaben der Schüler
erstellte die Lehrkraft mithilfe der eingescannten „eigenen
Knuffis“ zur Folgewoche zusätzliche Hypertext-Arbeitsblätter.
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Die Erstellung und
Veröffentlichung der Homepage bei
www.primolo.de konnte
leider nicht von den Schülern übernommen werden, da die Computer
unserer Schule nicht vernetzt sind und z.Zt. lediglich ein
Internetzugang im Schulleiterbüro vorhanden ist.
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Erfahrungen
der Lehrenden:
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Die „Knuffi-Bilder“ erwiesen sich
als Motivationsträger für das gesamte Schreibprojekt. Meine
anfänglichen Zweifel, ob die Auswahl dieser „Kuscheltiere mit
menschlichen Eigenschaften“ von einer 4. Klasse als zu
kleinkindhaft abgetan würde, erwies sich als falsch. Jungen und
Mädchen mochten die Knuffis sofort und waren kaum zu stoppen,
ständig neue Knuffis zu zeichnen und zu beschreiben.
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Das gemeinsame Schreiben an einem
Projekt führte dazu, dass die SchülerInnen sich konsequent mit
den Texten der MitschülerInnen befassten, damit die
Gesamtgeschichte stimmig wurde.
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Nach anfänglichen Schwierigkeiten
wurden die verbindlichen Satzanfänge als Schreibhilfe genutzt und
bereicherten so die Geschichten.
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Der Umgang mit den
Hypertext-Arbeitsblättern machte den SchülerInnen viel Spaß und
bereitete gleichzeitig die Gestaltung und die Präsentation der
Homepage vor.
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SchülerInnen der Sprachheilschule
haben, bedingt durch ihre Sprachbeeinträchtigung, im Bereich der
„Schriftlichen Darstellung“ besondere Schwierigkeiten und sind
sich dessen in der 4. Klasse auch meist bewusst. Die Gestaltung
und Präsentation der Knuffi-Homepage (www.primolo.de/home/knuffi)
machte ihnen nicht nur Spaß, sondern erfüllte sie auch mit Stolz
und Selbstbewusstsein.
Erfahrungen
der Lernenden:
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Zitate der SchülerInnen:
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„Eigentlich mag ich keine
Geschichten schreiben, aber die „Die Knuffis“ waren richtig gut.“
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„Wenn unsere Geschichten ins
Internet kommen, können wir gar nicht so schlecht sein beim
Schreiben.“
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„Es war gar nicht schwer, über
die Knuffis zu schreiben.“
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„Ich finde es toll, auch einmal
etwas für’s Internet zu machen, dann kann ich die Knuffi-Homepage
meinen Freunden zeigen, wenn sie bei uns zu Besuch sind.“
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