Die Herrenmode und Damenmode
Die Ritter liebten an ihrer Kleidung, dass der Kragen aus Goldfäden gewebt und mit kleinen Glöckchen besetzt war. Der Saum ihrer Ärmel war mit Zatteln (Stoffkanten) verziert. Diese waren mit Perlen, silbernen Sternen oder Goldflitter bestickt. Auch bis zu 60 cm lange Schuhe gehörten zum Outfit eines Ritters.
Eng anliegende, lange Kleider waren der Hit für die Damen. Die Röcke waren fließend. Besonders auffällig waren die eng anliegendes Ärmel. Da die Ritter noch keine Knöpfe kannten, mussten die Damen die Ärmel morgens zunähen und abends leider wieder auftrennen. Am Ende des 13. Jahrhunderts brachte Marco Polo von seinen Reisen den Knopf mit. Alsbald wurde das Knopfloch erfunden, was die Mode stark veränderte.
(Victoria)
Kleider machen Leute
„Kleider machen Leute!“ Dieses Sprichwort kannten schon die Menschen im Mittelalter. An den Kleidern konnte man sehen, ob man arm oder reich, ein Ratsmann, ein Handwerker oder ein Tagelöhner war.
Kleider aus gefärbten Stoffen oder Stoffe mit Stickmustern drauf, mit Borten oder Pelz durften nur Frauen der Ratsherren und reichen Kaufleute tragen.
Die Frauen der Handwerker trugen einfarbige Kleider, die weit und bequem waren. Sie mussten ja in diesen Kleidern arbeiten.
Die Männer trugen eng anliegende Hosen, darüber einen weiten Kittel oder einen Rock mit Gürtel. An dem Gürtel konnte man Geldbeutel, Schlüssel oder Werkzeuge hängen.
Männer und Frauen trugen Schuhe aus Leder oder Holz.
(Susi und Kristina)