Reiche und arme Menschen
Im Mittelalter ernährte man sich hauptsächlich von Getreide, Salat und Gemüse. Gemüse wurde getrocknet oder in Salz eingelegt, um es haltbar zu machen. Nur Adelige konnten sich Fleisch und Geflügel leisten. Zum Beispiel gebratene Hirsch- und Rehkeulen, Kaninchen oder Tauben, Rebhühner und Wachteln. Manchmal gab es auch Karpfen oder andere Fische. Alles wurde in kleine Stücke geschnitten serviert, weil es noch kein besteck gab.
Arme Leute mussten sich von Getreide- oder Rübenbrei, Erbsensuppe oder Brot und Wasser ernähren. Das Brot musste selbst gebacken werden. Milch wurde meistens zu Käse verarbeitet, weil es länger haltbar war.
(Luise)
Butter und Salz
Butter wurde nur zum Braten benutzt. Käse galt als Essen für arme Leute. Fleisch legte man in Salz ein, damit es sich länger hält. Man hatte damals noch keinen Kühlschrank. Man brauchte deshalb große Mengen an Salz.
(Kristina)
Das Frühstück
Das Frühstück bestand aus Brot, das in Bier oder verdünntem Wein getaucht wurde. Die Hauptmahlzeit fand zwischen zehn und elf Uhr statt. Später gab es dann mehrere kleine Imbisse.
(Susi)