Abschlussklassenfahrt der Klasse 4 Campo Aventura
 
 
An diesem Morgen bin ich mit dem Auto zur Schule gekommen. Ich hatte meinen blauen Koffer und zwei Rucksäcke mit dabei. Wir mussten erst noch eine kurze Zeit warten, aber dann ging es endlich los. Im Bus verbrachten wir ungefähr eine und eine halbe Stunde. Es gab eine Pause an einer Tankstelle. Und als wir dann endlich in Obidos waren, haben wir noch eine Schnitzeljagd gemacht. Dabei waren alle Fragen auf portugiesisch und ich hab nicht viel verstanden. Aber als wir dann an so einer Mauer standen, haben ich, Kyra, Sophia und Frau Kees unten ganz, ganz viele Rehe und Hirsche gesehen. Und eins hat gefressen und wenn an einer Stelle kein Gras mehr war, dann ist es immer weiter gegangen und dabei hat es mit dem Schwanz gewedelt. Unsere Gruppe, die vierte Klasse Estoril, hieß Giftzwerge. Einige der Monitore hatten sich deutsche Namen wie „Apfelsaft“, „Gute Nacht“ oder „Heinz Bauer“ ausgedacht.
Als wir dann beim Campo Aventura angekommen waren, haben wir uns erstmal zu Gruppen zusammengeschlossen, wer mit wem in ein Zimmer will. Wir muss-ten in Achtergruppen in die Zimmer. Aber leider waren in unserer Gruppe neu-en Kinder. Drei aus Estoril und sechs aus Lissabon.
Das Essen war nicht so besonders gut. Mittags gab es immer Fleisch, abends immer Fisch und immer gab es Suppe, die hat am wenigsten gut geschmeckt. Aber sonst war es gut auf der Klassenfahrt.
Am Dienstag haben wir Pizza gebacken und danach bin ich noch auf dem Rie-sentrampolin („easy up“)gesprungen. Dann gab es Essen und danach konnten wir noch spielen. Dann wurden wir zusammengerufen und durften aussuchen, ob wir noch draußen spielen wollen oder ob wir in die Zimmer gehen wollen.
Am nächsten Tag sind wir in den Pool gegangen. Das Wasser war eiskalt. Und an diesem Tag haben wir auch noch eine ewig lange Wanderung gemacht.
Am Donnerstag hatten wir zwei große Aktivitäten vor uns. Und zwar Tauchen und Slide. Am Vormittag bin ich getaucht. Das war voll cool. Erst hab ich einen Neoprenanzug bekommen. Und weil der kalt und nass war, konnte ich prima die anderen nass machen. Dann war ich endlich dran und habe einen Rucksack mit einer Sauerstoffflasche umge-schnallt bekommen. Da war so ein Schlauch dran und ich musste auf so ein Teil beißen. Dann bin ich untergetaucht und der Tauchlehrer hat mich gehalten.
Am Nachmittag bin ich dann zum Slide gegangen. Da musste man einen Helm, einen Gurt und so ein Seil mit Karabinerhaken anziehen. Dann musste ich hoch auf den Turm gehen und wurde von Apfelsaft an so einer Stange an der Decke festgemacht, damit ich nicht runterfalle. Nach kurzer Zeit war ich dran und Apfelsaft hat mich am Stahlseil festgehakt. Dann hat sie gesagt, dass ich mich in den Gurt setzen soll und ich hab mich hingesetzt und bin runter gefah-ren und ich voll durch den Rasensprenger gerast.
(Ellen)



Am ersten Tag war ich so müde, dass ich ins Bett gegangen bin und da waren noch andere. Sie haben dann um 3 Uhr gesagt: „Wir wollen jetzt schlafen.“ Dann sind wir um 6 Uhr morgens wieder aufgewacht. Dann haben wir gefrühs-tückt.
Später sind wir in einer langweiligen Landschaft gelaufen. Da bin ich auf eine Geschichte gekommen, weil es eine so so langweilige Landschaft war. Die Ge-schichte war so:
„Es war einmal ein König, der wohnte in einer sehr schönen Landschaft. Eines Tages hatte er Durchfall. Er hat gepupst und damit seine schöne Landschaft verpestet.“
In der Landschaft sind wir gelaufen. Sie stank, war verpestet und öde. Abends sind wir wieder ins Bett gegangen, diese Mal konnte ich gut schlafen.
Am nächsten Tag sind wir geslidet und Ketcar gefahren und getaucht. Das Tauchen fand ich am besten. Das Mittagessen war wie immer schrecklich. Am Abend waren wir in der Karaoke, ich fand es nicht sehr toll. Danach sind wir in die Disko gegangen, ich fand sie sehr laut und deswegen schrecklich. Ende.
(Ismael)