Der Weihnachtsmann und der Schneemann

Von David Klepka
Als ich heute Nacht aufwachte, ging ich zum Fenster und sah den Weihnachtsmann. Ich glaubte es nicht. Ich rannte zur Tür und sah nur noch den Schlitten. Aber wo war der Weihnachtsmann? Ich sah mich nach jeder Seite um, doch der Weihnachtsmann war entführt worden. Ich musste dem Entführten folgen, sonst gäbe es kein Weihnachten! Ich folgte ihm dicht. Da spürte ich eine eiskalte Hand. Ich erstarrte. Ich guckte das große Wesen an und sagte: „Hhhallo.“ „Hallo!“, sagte eine freundliche Stimme. Ich fragte. „Wer bist du?“ „Ich bin Frosti, der Schneemann, aber nenn mich nur Frosti. Und wer bist du?“ „Benni“ „Hallo Benni, was machst du eigentlich hier draußen?“ „Der Weihnachtsmann ist entführt worden!“ „Was, der Weihnachtsmann?“ „Ja!“ „Oh, nein!“ „Ich will ihn retten“, sagte ich. „Darf ich mich dir anschließen?“, fragte der Schneemann. „Ja, klar, allein wollte ich das sowieso nicht machen. Komm, verfolgen wir ihn!“ „Hast du Hunger?“, fragte Frosti. „Ja, klar!“ „Komm mit, in meiner Höhle gibt es auch Kakao.“ „Ja, klar!“, sagte ich.
„Das tat gut“, sagten Benni und Frosti. „Oh, nein! Jetzt sind sie weg!“ „Ist nicht schlimm“, sagte Frosti, „Schneemänner habe eine gute Spürnase.“ „Aber wie sollen wir da hinkommen?“ „Schneemänner können sehr schnell rennen!“ „Aber ich nicht!“, sagte ich. „Dann steig auf!“ Und so wanderten wir und wanderten wir. Plötzlich sahen wir einen Sack. „Was ist da drin?“, fragte Frosti. Ich sagte: „Ich weiß es nicht, aber gleich schon.“ Ich ging ganz langsam auf den Sack zu. Ich guckte ihn erst einmal an, dann machte ich die Schnur auf und guckte hinein und der Weihnachtsmann war drinnen. „Gott sei Dank!“, sagte der Weihnachtsmann. „Was ist passiert?“, frage ich. „Ein Räuber wollte mein Lösegeld und meine Geschenke und dann bin ich in Ohnmacht gefallen und mehr weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich hat er mich in den Sack gesteckt und vorher mein Geld gestohlen und meine Geschenke geklaut.“ „Am besten kommen Sie mit uns.“, sagten wir. Und so gingen wir in die Höhle des Schneemanns. „Wie heißt du?“, fragte Frosti den Schneemann. „Herr Lebkuchen und ihr?“ „Ich bin Benni.“ „Und ich bin Frosti.“ „Herr Lebkuchen, weißt du, wo der Entführer wohnt?“, fragte ich. „Ja, in der Weihnachtsstraße, Haus Nummer 100. Kommt mit! Dann zeigt ich es euch.“
Wir waren da. Ich untersuchte das Haus von draußen. Ich guckte ins Fenster und sah den Nikolaus. Ich zuckte zusammen. Aber das gab es doch nicht. Ich rief noch schnell den Weihnachtsmann, bevor er durch den Kamin schlüpfte. „Ja, was ist?“ „Der Nikolaus hat dich entführt!“ „Was? Das ist mein Freund!“ „Ist doch egal! Komm, wir müssen ihn irgendwie fesseln.“ Der Weihnachtsmann schlüpfte durch den Kamin und schlich durch das Haus und sah den Nikolaus. Der Weihnachtsmann stürzte sich auf den Nikolaus und fesselte ihn und brachte ihn Benni. Und so leben sie noch heute.