Das Wunderkind
 
 
Von Bente Willenbrock

Als ich heute Nacht aufwachte, ging ich zum Fenster und sah ein kleines Kind. Und um es herum standen Tiere. Ich dachte, dass das Kind mit den Tieren spräche. Da trat der Hirsch vor und sprach zu mir. Er sagte, dass es nicht mit den Bösen reden könne. Und dann sagte der Hirsch: „Du musst noch das Vertrauen gewinnen.“ Und da sagte er noch: „Wir gehen in den Wald. Wenn du mich suchst, kannst du mich beim großen Wasserfall finden! Den Bären kannst du bei der großen Eiche im Spalt sehen! Und hier ist eine Liste, wo die Tiere wohnen. Da sind außerdem das Vielfraß und der Wolf und der Kojote.“
„Tschüß, ich gehe jetzt nach Hause.“, sagte ich.
Zu Hause angekommen, sagte Papa: „Wir brauchen noch einen Tannenbaum. Wir fahren zum Wald.“ Ich fragte, ob ich in dem Wald spielen könnte. Da sagte er: „Du kannst ja hier so lange spielen und da kannst du ja nach Hause laufen.“ Ich spielte eigentlich nicht im Wald. Ich guckte, wo die Tiere wohnen. Erst besuchte ich den Hirsch. An der Stelle da waren ein kleines Reh, ein Kitz und eine Rehmutter und daneben stand der Hirsch.