Das doppelte Geschenk
Von Lorenz Könken
Als ich heute Nacht aufwachte, ging ich zum Fenster und sah einen Weihnachtsmann in einem fliegenden Schlitten. Am nächsten Tag stand ich wieder nachts auf und sah wieder den Weihnachtsmann. Warum kam er denn zweimal? Wie konnte das bloß sein? Am nächsten Tag stand ich wieder auf und es war Weihnachten. Ich packte die Geschenke aus und in zwei Geschenken waren zwei gleiche Geschenke drin. Wie jetzt? Zweimal Weihnachtsmann, zweimal gleiche Geschenke. Ich musste das herausfinden. Ich ging raus und sah einen Adler, der malte an den Himmel ein „N“ und eine „4000“. Aha! Nun wusste ich, wo ich hingehen musste. Aber halt! Der Adler malte ein „S“. Ja, es war ein „S“! Und was war das? Eine „2000“. Als 4000 Meter Nach Norden und dann noch 2000 Meter nach Süden. Nun wo ich 4000 Meter nach Norden gegangen war, traf ich einen Müller an der Mühle. Da war ein Schlitten. Da hatte ich eine Idee. „Hey, Müller! Darf ich mal deinen Schlitten ausleihen?“ „Aber klar doch!“, sagte er. „Danke!“, sagte ich. Dann rodelte ich den riesigen Berg hinunter. Es war sehr nebelig, aber ich behaupte, dass das ungefähr 2000 Meter waren. Da erkannte ich es. Schnell sprang ich vom Schlitten. Ich hörte Hilferufe. „Hilfe, Hilfe!“ Ich rannte und rannte. Im Haus angekommen, war der Weihnachtsmann gefesselt. Schnell band ich das Seil ab. „Geht es dir gut, Weihnachtsmann?“ „Ja, ja, mir geht’s gut, aber sei leise. Ein falscher Weihnachtsmann hat mich gefesselt. Er will meine Arbeit übernehmen. Vorsicht! Er kommt!“ „Heee, wo ist denn der Weihnachtsmann?“, sagte der falsche Weihnachtsmann „Na, hier! Und dir geht’s jetzt genauso wie mir. Fesseln wir ihn! Und ab mit dir in den … Knast!“ „Rrrrrrr!“