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Grundschule der Loreleyschule
Gruppenbild


Hein Knack an der Loreleyschule

Erneut begeisterte Heinz Diedenhofen mit seinem Ein-Mann-Animationstheater „Hein Knack“ die Grundschülerinnen und Grundschüler der Loreleyschule. In diesem Jahr sogar gleich mit zwei Vorstellungen!

Für die Erst- und Zweitklässler/innen schlüpfte er in die Rolle des mutigen Schlopi Schlops, der die Kinder auf spielerische, lustige und mitreißende Weise dazu animierte, über Vorurteile und Ausgrenzung nachzudenken.

Schlopse sind merkwürdig scheue Wesen. Sie wollen nicht gesehen werden und bleiben lieber unter sich. Sie mögen es nicht, wenn einer anders ist, und mit Fremden wollen sie schon gar nichts zu tun haben. Nur Schlopi schlägt aus der Art. Er ist neugierig auf die Welt, und dann hat er auch noch viel zu große Füße für einen Schlops! Deshalb wird er auch oft ausgelacht und es wurde ihm sogar verboten, beim Wettbewerb um die große Mäuseleberwursttorte mit dem leckeren rosa Schneckenschleim mitzumachen! Doch Schlopi gibt nicht auf. Um die Aufgaben und Rätsel des Wettbewerbs trotzdem zu lösen, zieht es ihn in die Loreleyschule zu den Menschenkindern. Die sind ihm sehr fremd und er muss mit denen sogar deutsch reden! Aber er überwindet seine Ängste. Schlopi und die Kinder erleben, dass man auch mit Menschen, die ganz anders sind als man selbst, viel Spaß haben und sogar voneinander lernen kann!

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In dem Clown-Stück „Gleich knallt’s“ für die Dritt- und Viertklässler/innen ging es um das Thema „Streit und Gewalt“. Was kann man machen, wenn es da einen gibt, der einen verhauen will? Zurückschlagen? Abhauen? Sich verstecken?
Clown Pipo wird von seinem Freund Popi beschuldigt, sein Geheimversteck verraten zu haben, denn plötzlich sind da auf einmal so viele Kinder in der Sporthalle! Das kann doch nur so und nicht anders gewesen sein! Es entsteht ein heftiger Streit. Dabei wird furchtbar gebrüllt wie ein Werwolf, es wird als Cowboy mit der Pistole oder auch als Supermann mit der starken Faust gedroht. Sogar mit dem Zauberschwert versucht Pipo sich gegen Popi zu wehren. Aber alles nützt nichts.
Mithilfe der Kinder merkt Pipo, dass es so nicht weitergehen kann. Zank, Streit und Gewalt sind richtig doof und es ist doch viel besser, sich zu vertragen. Schließlich sagt Pipo am Schluss sogar selbst: „Das Schöne am Vertragen ist, dass man nachher wieder befreundet ist!“
Mit seiner Aufführung hat der Schauspieler die Kinder nicht nur begeistert und fasziniert, es ist ihm auch gelungen, die Kinder gekonnt in das Spiel einzubeziehen, sie von ihren eigenen Erfahrungen erzählen zu lassen, sie zum Nachdenken zu bewegen und Auswege aus Wut und Aggression zu finden.

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Möglich gemacht wurden die beiden Vorstellungen durch das Team der Jugendpflege/Jugendschutz des Rhein-Lahn-Kreises und durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Loreleyschule.