Die Astronauten waren so nett und brachten die beiden Mädchen wieder zurück zum Astronauten-Center, um sie eigentlich wieder zurück zum Mond zu bringen. Im Astronauten-Center gingen die beiden durch einen großen Saal mit ganz vielen Türen. Die eine stand ein Spalt weit auf. Sie guckten hinein und sahen lauter komische Dinge. Sie beobachteten einen Mann, der zu einer Frau ging, um sich seine Hose flicken zu lassen. Byra fragte einen der Astronauten was das für eine komische Hose ist. Der Astronaut erklärte geduldig, dass das eine Astronautenhose ist…
Quelle: www.urbin.de/on_tour/frankfurt_mir_2002 und www.wasistwas.de (Text)
Der Raumanzug muss Temperaturen über 100 Grad Celsius plus und bis zu 269 Grad Celsius minus aushalten. Gleichzeitig muss er ihn vor gefährlichen Strahlen schützen. Also den Menschen vor schädlichen Röntgenstrahlen, Infrarotstrahlen, der kosmischen und der ultravioletten Strahlung bewahren.
Für ihre unterschiedlichen Aufgaben benötigen die Astronauten unterschiedliche Anzüge. Bei Arbeiten in ihrem Shuttle tragen sie oft bequeme Kleidung, wie Jogginganzüge.
Bei ihren Weltraumspaziergängen oder Arbeiten außerhalb des Shuttles brauchen sie so genannte EMUs, die Extravehicular Mobility Units ( zu deutsch die Außerfahrzeug - Bewegungs-Einheit). So eine EMU besteht aus austauschbaren Teilen, die an die Körpermaße des jeweiligen Astronauten angepasst werden können.
Jeder Anzug ist in 13 Schichten aufgebaut. Jede einzelne aus einem bestimmten High-Tech Material. In die Innenschicht sind dünne Schläuche und Kabel eingearbeitet, durch die kühlendes Wasser fließt. Das kühlt die Haut während des schweißtreibenden Außen-Einsatzes.
Bei den Apollo - Missionen trugen die Astronauten zwei unterschiedliche Raumanzüge: die einen wurden bei Start und Landung verwendet, die anderen beim Aufenthalt auf dem Mond.
Auch diese Anzüge für Start und Landung bestanden aus mehreren Schichten. Angefangen von einem Nylongewebe aus Nylonröhren für den Sauerstoff und um den entprechenden Druck halten zu können. Darüber war eine Hülle aus einem Teflon-Nylon Gewebe.
Beim Raumanzug für den Aufenthalt auf dem Mond kam noch ein Überzug hinzu. Auch dieser bestand aus mehreren Schichten. Einer Neoprenschicht, dann kam eine Schicht Nylon, sieben Schichten Beta bzw. Kapton (ein isolierendes Kunststoff) und eine äußere Schicht aus teflonbeschichtetem Beta-Material. Es werden nur Werkstoffe verwendet, die auch selbst nicht entflamm- oder brennbar sind.