Die Synagoge
 
 
Die Synagoge ist der jüdische Gebets- und Versammlungsort. Dort finden die Gottesdienste statt. Die Männer tragen dort die Kipa (siehe Kapitel zu Gebetskleidung). An den Sitzplätzen sind kleine Kästchen, in denen sich das Gebetbuch und der Gebetsschal (siehe Kapitel zu Gebetskleidung) befinden. Viele Gemeindemitglieder haben ihren Platz in der Synagoge gemietet. Die Frauen sitzen von den Männern getrennt, meist auf einer Empore.
- Gottesdienst:
Damit ein Gottesdienst stattfinden kann, müssen 10 Männer anwesend sein, die schon Bar Mizwa sind. Man nennt das: es muss eine Minjan vorhanden sein. Zur Bar Mizwa gibt es auch ein eigenes Kapitel!
Während des Gottesdienstes nimmt der Vorbeter eine Thorarolle aus der heiligen Lade heraus. Diese wird zum Almemor getragen. Die Gemeinde steht dann auf, um die Thora (mehr zur Thora im Kapitel Thora oder Gegenstände der Synagoge) zu begrüßen. Dann wird aus der Thora vorgelesen. Ein Rabbiner hält die Predigt. Es wird viel gesungen während eines Gottesdienstes.
Der Gottesdienst muss nicht unbedingt in der Synagoge stattfinden. Es muss nur eine Thorarolle und eine Minjan vorhanden sein. Jedes erwachsene Gemeindemitglied kann einen Gottesdienst halten, meistens macht das aber eine Rabbiner.

Auf dem oberen Bild sieht man eine Synagoge von innen, auf dem unteren die Zeichnung eines siebenarmigen Leuchters (siehe auch Kapitel: Gegenstände der Synagoge).
 

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